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Gruppe VIII Disziplin war Trumpf in dieser spannenden Fünfergruppe. Spektakulär waren die zehn Spiele keineswegs, doch sie boten Anschauungsunterricht. Einen erheblichen Beitrag dazu hat wohl Franz Gibis, Trainer des SV Hintereben, geleistet. Er presste seine recht jungen Spieler in ein taktisches Konzept - mit Erfolg. Der HSV schaffte hinter St. Oswald um den erfahrenen Hallenkicker Olli Aigner den Einzug in die Zwischenrunde. Von der Papierform her eine Überraschung, dass Riedlhütte nur als Vierter die Gruppe abschloss, doch die Kreisliga-Konkurrenten waren an diesem Tag einfach stärker. Auch vom Spitzenreiter der KK Mittlerer Wald, dem TSV Ringelai, hatte der eine oder andere wohl etwas mehr erwartet. Röhrnbach, geprägt vom Trainerwechsel der vergangenen Tage, beendete die Vorrunde ohne Punkt.
Ringelai - St. Oswald 2:3: Das Eröffnungsspiel war geprägt von Nickligkeiten. Ringelai ging durch Pittner und Rosic zweimal in Führung, Aigner bzw. Kuchler markierten jeweils den Ausgleich. In der Schlussphase kam viel Hektik ins Spiel und es gab eine Zeitstrafe für den Ringelaier Bernd Brandl (Revanche-Foul). Mit der Schlusssirene erzielte Kuchler das 2:3.
Röhrnbach - Hintereben 1:5: Nach dem guten Start für Röhrnbach (1:0 Bartl) drehte der Kreisligist mächtig auf und ließ dem klassentieferen Rivalen keine Chance. Weitere Tore: 1:1 Mandl, 1:2, 1:3 Starkl, 1:4 Schnelzer, 1:5 Mandl.
Riedlhütte - St. Oswald 1:1: Im Duell der beiden Gemeinde- und Ligarivalen trat Riedlhütte sehr diszipliniert auf, hielt die Aigner-Elf so lange in Schach und ging durch einen Treffer von Moser verdient in Führung. Erst in der letzten Spielminute gelang Olli Aigner per Freistoß der Ausgleich.
Hintereben - Ringelai 4:2: Der HSV wusste auch beim zweiten Auftritt zu überzeugen und siegte in der Höhe verdient. Ringelai agierte unklug und manövrierte sich bereits frühzeitig aus dem Turnier. Zudem verletzte sich der TSVler Manuel Rückert nach einem Pressball am Sprunggelenk. Tore: 1:0 Pittner, 1:1 Dima, 2:1 Rosenberger, 3:1 Mandl.
Riedlhütte - Röhrnbach 3:2: Wie in Spiel eins erzielte Röhrnbach die Führung (Maier), dann aber kippte die Begegnung doch noch zugunsten der Elf von Spielertrainer Alex Schraml. Tore: 1:1, 2:1 Kagerbauer, 3:1 Christian Sterr, 3:2 Knab.
St. Oswald - Hintereben 2:1: Um ein Haar aufgegangen wäre die Taktik von Hinterebens Trainer Franz Gibis aufgegangen. Immer wieder wies er mit Anweisungen sein Team zu kontrollierter Spielweise an. Dadurch war das Spiel mit sehr viel Leerlauf „garniert“. Spielführer Vogl netzte Sekunden vor der Sirene zum etwas glücklichen 2:1-Sieg für Oswald ein. Glücklich, weil der HSV durch Riedl beim Stand von 1:1 an der Latte scheiterte. Weitere Tore: 0:1 Starkl, 1:1 Aigner.
Röhrnbach - Ringelai 1:3: Mit dieser niveauarmen Begegnung zeigten die beiden Kreisklassisten, warum sie in dieser Gruppe nicht die große Rolle spielten. Der zweifache Torschütze Pittner (0:1/1:3) machte den Unterschied aus. Ferner: 0:2 Widegger, 1:2 Krenn.
Hintereben - Riedlhütte 4:2: Hintereben überließ den leicht favorisierten Riedlhüttern das Feld, setzte aber immer wieder entscheidende Nadelstiche. Mit dem Sieg löste der HSV das Ticket für die Zwischenrunde. Ein Sonderlob verdiente sich Hinterebens TW Max Duschl, der annähernd so viele Ballkontakte wie seine Vorderleute verzeichnete, damit als „Co-Spielgestalter“ in Erscheinung trat und nebenbei ein ums andere Mal prächtig abwehrte. Tore: 1:0 Köberl, 2:0 Mandl, 2:1 Denk, 3:1 Starkl, 4:1 Peschl, 4:2 Kagerbauer.
St. Oswald - Röhrnbach 6:1: Jegliche Zweifel am Weiterkommen erstickte St. Oswald im Keim. Röhrnbach hatte dem Gruppensieger wenig entgegenzusetzen. Tore: 1:0 Vogl, 2:0 Aigner, 3:0 Friedl, 4:0, 5:0 Kuchler, 5:1 Bartl, 6:1 Friedl.
Ringelai - Riedlhütte 4:3: Dass es in diesem Spiel um nichts mehr ging, war vom Anpfiff weg zu erkennen. Obwohl Alex Schraml dreimal einnetzte, reichte es für sein Team unterm Strich nur zum 4. Platz. Tore: 0:1, Schraml, 1:1 Hödl, 2:1 Pittner, 3:1 Widegger, 4:1 Sarmann, 4:2, 4:3 Schraml.
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